F.A.Q. (Häufig gestellte Fragen)

Allgemeines
Ich habe mir schon immer gern Geschichten ausgedacht. Angeblich soll ich meiner Großmutter bereits als Fünfjähriger angekündigt haben, dass ich eines Tages Bücher schreiben werde. Insofern hat mich das Geschichtenerzählen schon mein ganzes Leben begleitet.
Eine Beobachtung im Alltag. Eine Meldung in den Medien. Etwas, das ich von irgendjemand erzählt bekomme. Ein interessantes Gesicht auf der Straße ... Die Welt ist voller Geschichten, man muss nur genau hinsehen. Oft kombiniere ich Beobachtungen, stelle mir dabei die Frage “Was wäre wenn ...”, und schon bin ich mittendrin.
Der Thriller bietet mir als Autor eine große Spielwiese, weil er eine Vielzahl von Genres in sich vereint. Vom Aspekt der Spannung abgesehen, kann ich sehr wohl auch eine Liebesgeschichte, technische, geschichtliche, mystische oder phantastische Elemente einbauen, oder von menschlichen Dramen berichten. Thriller sind für mich weitaus mehr als nur Geschichten über psychopathische Serienmörder. Am meisten fasziniert mich an diesem Genre, Personen in Extremsituationen zu beobachten und dabei mehr über die Facetten der menschlichen Psyche zu erfahren.
Im Grunde genommen jeden Autor, den ich lese. Am liebsten natürlich die, die es verstehen, mich an ihr Buch zu fesseln. Aber auch im anderen Fall - um zu lernen, wie man es eben nicht machen sollte.

Mein erstes Vorbild (im positiven Sinn) war der Jugendbuchautor Eberhard Alexander-Burgh. Als Sechsjähriger war ich ein großer Fan seiner Geschichten und wollte ebenfalls erzählen können wie er. Ich bin sehr froh, dass ich diesen charismatischen Autor noch wenige Monate vor seinem Tod kennenlernen durfte. Leider ist er 2004 von uns gegangen.

Und ganz bestimmt hat auch die langjährige Vorliebe für die Romane und Geschichten von Edgar Allan Poe, H. P. Lovecraft, Roald Dahl, M. R. James, Richard Matheson, Stephen King und Andreas Eschbach meine literarische Entwicklung beeinflusst.
Nun ja, ich bin mir gar nicht so sicher, ob man da wirklich von einem Wechsel sprechen kann. Denn bis zu einem gewissen Punkt sehe ich mich auch heute noch als Autor von Horrorgeschichten. Mir ist nur irgendwann klar geworden, dass es schon immer der Mensch gewesen ist, der mir Angst gemacht hat. Denn alle Monster, Vampire, Werwölfe und Dämonen in Horrorromanen sind doch letztendlich nichts anderes als Metaphern für die dunkle, böse Seite, die in jedem von uns lauert. Insofern schreibe ich also immer noch Horror, nur mit realistischeren Themen - was dann letztlich von Verlag und Buchhandel den Stempel "Thriller" erhält.
Über die Covergestaltung entscheiden die Verlage. Ich darf zwar zu den verschiedenen Entwürfen meine Kommentare abgeben, aber die Entscheidung, welches Motiv letztlich das Rennen macht, bleibt bei den Werbeprofis.

Am meisten freue ich mich, wenn ich das Cover schon frühzeitig (während des Schreibens) zu sehen bekomme. Da bieten sich dann Möglichkeiten, das Motiv in die Geschichte zu integrieren. Das war z. B. mit dem Rotkehlchen bei "Dunkler Wahn" der Fall oder mit dem Schriftzug "Mein böses Herz". Da können ganz großartige Szenen und Effekte entstehen.
Meine produktivste Zeit ist frühmorgens bis mittags. Die Nachmittage nutze ich meist zur Überarbeitung und Recherche oder für Büroarbeiten.
Ich mag Orte, an denen ich ungestört bin. Keine Menschen, kein Telefon oder Emails, einfach nur Ruhe. Während der kalten Jahreszeit verkrieche ich mich am liebsten in mein Arbeitszimmer. Sobald es warm wird, zieht es mich in unseren Garten hinter dem Haus, der herrlich versteckt liegt. Dann schreibe ich unter Apfelbäumen.
Am liebsten habe ich es ganz still um mich. Wenn ich doch einmal etwas zur Inspiration anhöre oder um mich in eine bestimmte Stimmung zu versetzen, sind es eher Naturgeräusche wie Gewitter, Meeresrauschen oder Regen. Oder ich höre Klanglandschaften, z. B. von Dean Hurley oder Marek Zebrowski.
Ja, sicherlich beeinflusst diese Erfahrung nachhaltig meine Arbeit als Autor. Schreiben ist schließlich ebenfalls Psychologie. Man setzt sich mit Handlungs- und Denkweisen fiktiver Charaktere auseinander und macht sich Gedanken, wie die Geschichte erzählt werden muss, um die bestmögliche Wirkung beim Leser zu erzielen.
Mir ist es wichtig, dass meine Figuren authentisch wirken. Sie müssen ihre Stärken, Vorlieben und besonderen Seiten haben, ebenso wie ihre Macken und Schwächen – so wie jeder von uns. Deshalb verbringe ich während der Arbeit an einem Roman auch neben dem Schreiben viel Zeit mit meinen Protagonisten. Sie werden gewissermaßen zu meinen ständigen Begleitern. Im Idealfall geht das soweit, dass ich sie deutlich vor mir sehe. Beim Einkaufen, im Restaurant, im Kino, beim Spazieren oder wo auch immer ich bin. Klingt vielleicht schizophren, aber so ist es nun mal ...
Offen gestanden bin ich eher der konservative Leser und bevorzuge "richtige" Bücher. Für mich ist ein Buch ein Gesamterlebnis - eine Welt zwischen zwei Buchdeckeln, die ich in den Händen spüren will. Außerdem sitze ich schon den ganzen Tag vor einem Monitor, da lese ich abends lieber von bedrucktem Papier. Aber für unterwegs halte ich eBooks für eine ganz praktische Sache. Gerade im Urlaub bleibt dann mehr Platz für Souvenirs im Koffer.
Ich bin zufrieden, wenn sich ein Leser mit nichts anderem mehr beschäftigen will, ehe er nicht meine Geschichte zu Ende gelesen hat. Und richtig glücklich bin ich, wenn er nach dem Lesen noch ein wenig über das Buch nachdenkt.
Wenn der Leser danach eine Maniküre braucht.
Wenn die Fingernägel des Lesers danach immer noch makellos sind.
Ich glaube, beim Schreiben lässt es sich nie ganz vermeiden, charakterliche Anleihen bei seinem Umfeld zu nehmen – und natürlich auch bei sich selbst. Trotzdem sind sämtliche meiner Figuren frei erfunden. Ich lege es nicht darauf an, reale Vorbilder zu verwenden, sondern orientiere mich bei meinen Charakteren an ihren Lebensläufen, aus denen sich die meisten persönlichen Eigenschaften ableiten lassen.
Bei mir ist es eher umgekehrt: Es kostet mich wesentlich mehr Disziplin, mich während des Romanschreibens hin und wieder loszueisen und mich um ganz alltägliche Dinge zu kümmern.
Als ich anfing, mich ernsthaft mit dem kreativen Schreiben auseinanderzusetzen, habe ich jeden Schreibratgeber gelesen, den ich in die Finger bekommen habe. Irgendwann bog sich ein ganzes Regal unter diesen Büchern. Um sich einen ersten Einblick zu verschaffen, sind diese Ratgeber ganz in Ordnung. Allerdings bergen sie aus meiner Sicht die Gefahr in sich, durch das Aufstellen etlicher Regeln zu verunsichern. Deshalb beginnen wohl auch die meisten Anfängerfragen mit “Soll/Darf man ...”.

Zudem fehlte mir etwas ganz Entscheidendes: Kritik. Allein nur die Theorie bringt einen auf Dauer nicht weiter. Schreiben bedeutet schließlich Kommunikation zwischen Autor und Leser. Wie in vielen anderen Bereichen, entwickelt man sich auch als Autor am besten durch Ausprobieren und Rückmeldung (die Schreibratgeber nun einmal nicht geben können). Deshalb empfinde ich praktische Kurse als deutlich hilfreicher.

Allerdings haben solche Kurse nur dann Sinn, wenn sie von Profis gegeben werden, die Erfahrung als publizierte Autoren haben. Eine Handwerkerlehre mache ich ja auch bei einem Meister, und nicht bei irgend jemand, nur weil der schon einmal einen Nagel in die Wand geschlagen oder einen Ölfilter gewechselt hat. Mein großes Glück war, dass ich an einigen Seminaren von Andreas Eschbach an der Bundesakademie für kulturelle Bildung teilnehmen konnte. In dieser Zeit habe ich mehr über das Handwerk des Schreibens lernen können als durch sämtliche Ratgeber. Deshalb rate ich jedem, der das Schreiben ernsthaft lernen möchte, Kurse und Seminare bei erfahrenen Autoren zu besuchen, und sich mit anderen Autoren, aber auch mit Testlesern auszutauschen.
Tut mir leid, aber das mache ich nur in sehr, sehr wenigen Ausnahmefällen und nur bei sehr engen Freunden, von denen ich weiß, dass sie mit Kritik umgehen können. Und natürlich spielt auch der Faktor Zeit bei mir eine große Rolle. Wenn ich mich ans Kommentieren fremder Manuskripte setzen würde, bliebe mir irgendwann zu wenig Zeit für meine eigenen Texte.
Ich wüsste keinen Grund, warum ich das tun sollte. Meine Notizbücher sind voll genug, um mich für Jahre mit Ideen zu versorgen - von denen, die sicherlich noch hinzukommen werden, ganz zu schweigen. Davon abgesehen bin ich der Meinung, dass jeder seine Geschichten selbst schreiben sollte. Nur dann werden sie wirklich authentisch.
Ich bin der Meinung, dass ein Buch für sich selbst stehen sollte. Autoren, die ihr eigenes Werk interpretieren, sind mir suspekt. Schließlich steht alles Schwarz auf Weiß geschrieben, jeder Leser hat die Möglichkeit, die Geschichte und ihre tiefere Bedeutung (so es denn eine gibt) für sich selbst auszulegen.
Über das Schreiben
Wann immer es mir möglich ist, sehe ich mir die Orte zuerst an, über die ich schreibe. So erfahre ich Dinge, die über die räumliche Szenerie hinausgehen. Stimmung, Geräusche, Gerüche usw. Das sind wichtige Instrumentarien, wenn man Atmosphäre erzeugen will. Außerdem können Fotos allein trügerisch sein, wenn man sich um Authentizität bemüht. Du siehst eine wunderbare Landschaftsidylle, denkst, dass dort nur Grillen zirpen und Vögel zwitschern – und vor Ort stellst Du dann fest, dass der Fotograf eine lärmende Schnellstraße im Rücken hatte.

Bei „Trigger“ und auch in „Kalte Stille“ habe ich viele reale Eindrücke verarbeitet, auch wenn es sich bei den meisten Schauplätzen um fiktive Orte handelt. Die „Waldklinik“ zum Beispiel ist eine Mixtur aus drei verschiedenen Psychiatrien, die ich vor dem Schreiben besucht habe. Der verlassene Therapiekeller in „Trigger“ entstammt meinen Eindrücken von einer rumänischen Klinik, die vor vielen Jahren geschlossen wurde und nun als Museum dient. Und Fahlenberg hat große Ähnlichkeit mit zwei Orten, in denen ich gelebt habe. Insbesondere die Kantstraße, deren Beschreibung sich für den einen oder anderen wie ein Klischee anhören muss. Aber das wahre Leben schreibt nun einmal die besten Klischees.
Wenn ich Figuren entwickle, beginne ich mit ihrem Lebenslauf. Ich schreibe mir auf, woher sie kommen, wie ihr Werdegang gewesen ist, in welchem sozialen Umfeld sie aufgewachsen und wer ihre Eltern sind. Irgendwann während dieser Phase fällt mir dann der Name zu der Person ein. Das geht meist wie von selbst.

Es gibt aber auch ein paar Ausnahmen. In „Trigger“ habe ich vier Nebenfiguren durch ihre Namensähnlichkeit guten Freunden gewidmet, und in „Kalte Stille“ tauchen zwei Personen auf, deren Namen als Hommage gedacht sind. Der eine bildet das Anagramm einer Figur aus Stephen Kings „Salem’s Lot“ und der andere trägt die selben Initialen wie ein Autor, dessen Bücher mich ebenfalls beim Schreiben inspiriert haben.
Nein. Ich setze mich einfach an den Schreibtisch, fahre den Rechner hoch und fange an. Mein einziges Ritual ist, vor dem Schreiben dafür zu sorgen, dass ich ungestört bin ;-)
Das kann ich nicht pauschal beantworten, denn über das Schreiben hinaus beschäftigt man sich auch gedanklich viel mit der Geschichte und stellt Recherchen an. Gewissermaßen dreht sich während der Arbeit an einem neuen Roman mein ganzer Tag ums Schreiben, auch wenn ich nicht an der Tastatur sitze. Beispielsweise habe ich im Auto immer ein Diktiergerät bei mir, auf dem ich spontan Ideen festhalten kann, oder ich kritzle in mein Notizbuch, wenn ich irgendwo unterwegs bin. Und es kommt nicht selten vor, dass ein Freund, der abends nur mal auf ein Bier mit mir weggehen wollte, genervt die Augen verdreht, wenn ich geistig wieder irgendwo in der Story unterwegs bin, statt mich zu unterhalten.
Zu Beginn steht bei mir die Idee für das zentrale Thema. Dann trage ich alles zusammen, was ich dazu finden kann. Das Internet dient mir dabei nur für den groben Überblick. Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht altmodisch, aber wenn ich ein Thema vertiefen möchte, vertraue ich lieber auf Fachliteratur und gehe in eine Bibliothek. Wenn dann das Grundgerüst für die Geschichte steht, setze ich mich mit Experten zusammen, die mir wertvolle Tipps geben und mich beraten. Diese Informationen aus erster Hand sind unbezahlbar, weil du manchmal Dinge erfährst, die du in keinem Buch finden würdest. Was Schauplätze und Szenerien betrifft, orientiere ich mich gern an Orten, die ich persönlich kenne. Den Bunker aus "Кalte Stille" hat mir zum Beispiel ein Freund gezeigt, und auch der Hydrotherapiekeller in „Trigger“ hat ein reales Vorbild. Einen ähnlichen Raum gibt es in einem rumänischen Psychiatriemuseum.
Fast ausschließlich mit dem Mac bzw. unterwegs mit einem Netbook. Zum einen, weil ich mit der Tastatur schneller bin als handschriftlich, vor allem aber, weil ich die Löschtaste für eine großartige Erfindung halte.
Ich gehöre zu den Autoren, die sich mit einem detailliert ausgearbeiteten Kapitelexposé ans Schreiben setzen. Deshalb nimmt für mich die Planung eines Romans den größten Zeitraum ein. Bei meiner Vorgehensweise halte ich es wie ein Regisseur, der erst dann mit dem Drehen beginnt, wenn es ein fertiges Drehbuch nebst Storyboard gibt. Das gibt mir Sicherheit beim Schreiben. Ich habe es auch schon mit reinem Bauchschreiben versucht, fand mich dann aber viel zu oft in Sackgassen wieder, aus denen ich keinen Ausweg sah.

Entgegen allen Vorurteilen, die manche Kollegen gegenüber dieser Methode haben, fand ich das Ausformulieren von geplanten Szenen noch nie langweilig. Im Gegenteil, so bleibt einem viel mehr Spielraum, sich auf Details und Charaktere einzulassen. Und man erlebt trotzdem noch eine Menge Überraschungen. Das ist für mich wie eine Wanderung nach einer vorgeplanten Route. Man kann sich ganz auf die Umgebung konzentrieren und interessante Details am Wegesrand entdecken, ohne von der Frage abgelenkt zu werden, wo es denn weitergeht.
Oh ja, und nicht nur eine. Meist tritt dieses Phänomen auf, wenn ich mich unter Druck gesetzt fühle - sei es nun durch andere oder durch mich selbst. Vor ein paar Jahren hat mir Andreas Eschbach dazu einen Tipp gegeben: Ruhig durchatmen, entspannen, sich in die Szene hineinversetzen und alles niederschreiben, was man dabei hört, sieht und fühlt. Seit ich diesen Rat befolge, kenne ich Blockaden nur noch aus der Erinnerung.
Seit einiger Zeit arbeite ich mit "Papyrus Autor" und bin (ebenso wie Andreas Eschbach und viele andere Kollegen) restlos begeistert. Infos und eine Demoversion finden Sie unter www.papyrus.de.
Sehr selten. Es kann schon mal vorkommen, dass ich parallel zu einem Roman eine Kurzgeschichte schreibe. Aber in der Regel kommt bei mir eines nach dem anderen.
Keine Sorge, das geht sehr wohl. Dass ich heute hauptberuflich schreiben kann, ist ein großes Privileg. Noch vor ein paar Jahren sah das ganz anders aus: "Trigger" ist entstanden, als ich noch in Vollzeit in meinem Klinikjob gearbeitet und nebenher an einem Lehrgang zum Fremdsprachenkorrespondenten teilgenommen habe. Und auch ich habe Freunde und Familie ... Also habe ich entweder frühmorgens vor der Arbeit oder abends geschrieben. Und es gibt ja auch noch die Wochenenden. Das ist alles nur eine Frage der persönlichen Zeitplanung. Wenn es wirklich Ihr großer Traum ist, wird sich sicherlich auch eine halbe Stunde am Tag dafür finden.
Ja, das kann ich nur empfehlen! Ein Agent kennt sich am Markt aus. Er weiß, wem er dein Skript anbieten kann und wem nicht. Von den Vertragsverhandlungen ganz zu schweigen, bei denen ein Agent in der Regel immer mehr herausholen wird als ein unerfahrener Autor. Vor allem aber ist ein Agent auch ein kompetenter Ansprechpartner und Ratgeber, wenn es um die Planung deines weiteren Werdegangs geht. Denn eines sollte man bei der Agentursuche immer im Auge behalten: Es geht dabei nicht nur um ein einzelnes Manuskript. Im Idealfall hält so eine Geschäftsverbindung ein Leben lang. Wie eine gute Ehe.
Arbeite diszipliniert und selbstkritisch. Vergiss dabei nie, dass die Geschichte im Mittelpunkt steht, nicht der Erzähler.

Schreib nur über das, was dich fasziniert - denn wenn du selbst von deiner Geschichte begeistert bist, sind die Chancen groß, dass auch deine Leser sie lieben werden.

Sei dir bewusst, dass der Weg zur großen Veröffentlichung meist mit Tiefschlägen, Selbstzweifeln und Absageschreiben gepflastert ist – aber lass dich davon nicht beirren, das gehört nun einmal dazu.

Lies so viel du kannst und lerne von deinen Vorbildern.

Am wichtigsten jedoch ist, dass du schreibst. Warte nicht auf die Muse, sondern schreib, schreib, schreib. Denn die Muse liebt die Fleißigen.
Persönliches
Nein, ich heiße wirklich so. Allerdings wird mir diese Frage so häufig gestellt, dass ich schon am Überlegen bin, ob ich nicht eine Kopie meiner Geburtsurkunde bei mir tragen soll.
Lesen gehört für mich zu den täglichen Grundbedürfnissen wie Essen und Trinken - und seien es nur ein paar Seiten vor dem Einschlafen. Es gibt nur sehr wenige Tage, an denen ich keine Zeit finde, mich nicht wenigstens für ein paar Minuten in die Welt einer Geschichte entführen zu lassen. Wenn dem doch mal so ist, fehlt mir etwas. Wohingegen ich manchmal wochenlang aufs Fernsehen verzichten kann, ohne es zu vermissen. Und ich finde Räume erst dann wohnlich, wenn es mindestens ein Bücherregal darin gibt.
Ich bin ein Querfeldeinleser. Ich mag Spannungsliteratur aller Art, Erzählungen und Humorvolles, aber auch Sachliteratur und psychologische Fachbücher. Darüber hinaus lese ich leidenschaftlich gerne Biografien bekannter Persönlichkeiten - von Marie Curie bis Iggy Pop ist da alles dabei ...
Schwer, sich auf ein einziges festzulegen. Einen besonderen Ehrenplatz unter meinen Lieblingen hat Stephen Kings “Es”. Auch wenn ich das Ende für ein wenig unbefriedigend halte, ist es doch eine der schönsten Geschichten über Freundschaft und das Erwachsenwerden.
Es gibt eine ganze Reihe von Autoren, die mir im Lauf meines Leserdaseins ans Herz gewachsen sind. Nur einen von ihnen hervorzuheben, wäre den anderen gegenüber unfair. Sie alle haben jedoch gemeinsam, dass sie sprachlich und inhaltlich großartige Erzähler (gewesen) sind.
Auch da gibt es mehrere. Ganz besonders Edward Hopper, Johann Heinrich Füssli, William Blake, Edgar Ende, H. R. Giger und Michael Sowa.
Seit Jahrzehnten schon David Bowie. Kaum ein anderer hat die Musikszene mehr geprägt. Ansonsten ist mein Musikgeschmack recht breit gefächert. Von Goth und Wave über Rock, Punk, Independent, Jazz und Pop ist alles dabei. Auch höre ich sehr gern klassische Musik, u. a. von Grieg, Bach und Mozart. Und beim Kochen läuft so gut wie immer der “Buena Vista Social Club”.
Zu viele, um hier alle namentlich zu nennen. Besonders mag ich die Werke von Hitchcock, De Palma, Lynch, Buñuel und Fritz Lang. Darüber hinaus bin ich ein begeisterter Sammler der frühen Horrorklassiker mit Boris Karloff, Vincent Price und Bela Lugosi.
Schon allein die Wahl des Themas verrät viel über den Verfasser. Deshalb glaube ich, dass ich mich in jeder meiner Geschichten und Figuren wiederfinde - mal mehr, mal weniger. So, wie jeder andere Autor auch.
Da gibt es vieles. Im Grunde meines Herzens bin ich ein furchtbar schreckhaftes Kerlchen. Im zwischenmenschlichen Bereich ängstigen mich vor allem Dummheit, Ignoranz, und die Denkweise, Gewalt sei der einzige Weg, Konflikte zu lösen. Und ich fürchte religiöse Fanatiker, ganz gleich welchen Glaubens.
Der Tag hat zu wenige Stunden.
Um es mit dem berühmten King-Zitat zu halten: "Die Geschichte zählt, nicht der Erzähler." Außerdem ist mein Privatleben ganz unspektakulär. Wirklich ;-)